Bautagebuch:

Gesundheits- und Bäderpark Peißenberg

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05.08.2025 – Bevor der erste Spatenstich für den Neubau gesetzt werden kann, geht’s buchstäblich in die Tiefe: Der Baugrund wurde eingehend untersucht. Mittels sogenannter Rammkernsondierungen entnahmen Fachleute Bodenproben, um die Tragfähigkeit des Untergrunds exakt zu analysieren. Eine wichtige Voraussetzung, damit später alles auf soliden Füßen steht. Dabei gab es gleich zu Beginn eine kleine Überraschung: Die Fundamente des alten Kabinentrakts waren deutlich massiver und tiefer gegründet, als es die ursprünglichen Pläne vermuten ließen. Offenbar wollten die damaligen Baumeister auf Nummer sichergehen – und das haben sie gründlich getan! Eine spannende Entdeckung, die nicht nur ein Stück Baugeschichte erzählt, sondern auch Einfluss auf die weiteren Schritte des Projekts haben kann.

10.06.2025 – Nachdem die Schadstoffe fachgerecht entfernt wurden, schreitet die Entkernung voran. Vom Lichtschalter, Sanitärporzelan, über Türen bis hin zu Oberlichtern, alles wird demontiert und soweit möglich der Wiederverwertung zugeführt bzw. entsorgt. Sobald das Bauwerk seinen „Schmuck“ verloren hat, kann dann der eigentliche Abbruch des Massivbaus erfolgen.

06.06.2025 – Die Gemeindewerke bewegen was – und zwar sichtbar. Nachdem der frisch gegründete „Peißenberg Miners e.V.“ mit beeindruckendem Engagement die Versorgungsleitungen für den provisorischen Kabinentrakt am Rollschuhplatz eigenhändig verlegt hat, werden jetzt auch unsere Aktivitäten der Gemeindewerke Peißenberg KU, sichtbar. Der Abriss des alten Kabinentrakts am Gebäude der Rigi Rutsch’n und Therapiezentrum PRO ist in vollem Gange.

Was heute weicht, schafft Platz für Neues mit gesellschaftlichem Mehrwert: Geplant ist ein moderner Erweiterungsbau für den Gesundheits- und Bäderpark Peißenberg. Damit investieren wir in multifunktional nutzbare Flächen für unser Kommunalunternehmen sowie die medizinische Versorgung der Region.

Der Rückbau erfolgt in mehreren Etappen. In Kürze wird das Gebäude mit einer Betonschere Stück für Stück zurückgebaut. Parallel dazu arbeiten wir mit Hochdruck an den Planungen für den Neubau. Die Entwurfskonzeption soll schon bald dem Bauausschuss vorgestellt werden.

„Wir liegen mit dem Abriss im Zeitplan. Bislang stehen alle Projektampeln auf Grün“, so Vorstand Stefan Ziegler.

Die geplante Erweiterung ist auch ein wichtiger Baustein für die Zukunft des Therapiezentrums PRO – der ambulanten Reha, welches mittlerweile von f+p Kempten betrieben wird. Eine vergrößerte Infrastruktur ist Voraussetzung für die Verlängerung der Zulassung durch die Rentenversicherung.

Als Gemeindewerke übernehmen wir die Rolle des Bauherrn und werden das 2. und 3. Obergeschoß der neuen Räumlichkeiten nach der Fertigstellung zusätzlich zu den bereits genutzten Flächen im Altbau an die Reha-Einrichtung vermieten. Auch die Rigi Rutsch’n profitiert vom Erweiterungsbau: Sie erhält moderne Räume für Verwaltung, Schulungs- und Besprechungsräume sowie Personalbereiche mit Umkleiden und Sanitäreinrichtungen